Agatha Baumgartner Landschaftsführerin Jurapark Aargau und Erwachsenenbildnerin
Veranstaltungsort:
Bözberg
Beschreibung
Natur- und Waldbaden ist wie Medizin zum Einatmen!
Beim Waldbaden geht es darum, mit allen Sinnen wahrzunehmen.
Zu sehen, was sich zeigt.
Zu hören, wie die Vögel zwitschern, die Bäume sich im Wind bewegen oder wie das Laub unter den Füssen raschelt.
Zu spüren, wie weiches Moos sich anfühlt, welche Eindrücke unterschiedlich beschaffene Baumstämme hinterlassen oder einfach die Erde zwischen den Händen zu reiben.
Zu riechen, wie der Duft von Wald in die Nase steigt, wie die neuen Knospen einer Tanne riechen oder eine Waldblume zur Nase führen.
Zu fühlen, wie die Kraft der Bäume, der Wurzeln oder eines Baumstammes auf uns wirken.
Mit diversen Atemübungen, Anleitungen und Inspirationen werde ich dich dabei unterstützen und begleiten. Damit du Stille und Achtsamkeit im Hier und Jetzt geniessen kannst.
Schon 30 Minuten im Wald haben folgende positive Auswirkungen auf deine Gesundheit:
Stärkt das Immunsystem
Senkt den Blutdruck
Reduziert Stresshormone
Verbessert den Schlaf
Verbessert das Konzentrationsvermögen
und vieles mehr!
Ich freue mich auf dich! Herzlichst
Agatha Baumgartner
Weitere Infos / Programm
So kann Waldbaden mit Soulness ablaufen.
Mit Soulness Waldbaden, heisst den wunderschönen Bözberg im Aargau, zwischen Brugg und Frick, kennen zu lernen und zu bewundern!
Sicher denkt ihr euch; Waldbaden ist ja gut und recht, aber wieso soll ich das mit einer Gruppe machen und dafür auch noch bezahlen!
Tja das ist natürlich eine berechtigte Frage!
Daher möchte ich euch gerne erzählen, wie Waldbaden mit Soulness ablaufen kann, damit ihr euch entscheiden könnt, ob das etwas für euch ist.
Zum Start treffen wir uns im Soulness Stübli auf dem Bözberg, das zum Ortsteil Gallenkirch gehört. Dort gibt es einen feinen Kaffi, Tee oder ein Glas Quellwasser begleitet von einem Gipfeli oder einen feinen Dinkelbrot von unserem Bözbergerbeck!
Das bietet euch kurz Gelegenheit, euch und natürlich auch mich, zu beschnuppern und vorzustellen. Damit wir wenigstens unsere Vornamen kennen. Das reicht, mehr braucht die Gruppe gar nicht voneinander zu wissen.
Übrigens zur Gruppe möchte ich noch sagen, dass meine Gruppen immer sehr klein gehalten werden, damit ich mich auch um jedes Gruppenmitglied persönlich kümmern kann. (max. 5 Personen)
Nach der Stärkung folgt dann meistens noch ein Toilettenstopp (das Soulness Stübli hat ein WC). Denn viele tun sich schwer, die Naturtoilette im Wald zu benutzen. Aber auch dieses Erlebnis gehört zum Waldbaden.
Die Wahl des Waldes ist immer eine Andere. Je nach Wetter, Jahreszeit und Gruppe wähle ich eine andere Route aus. Es ist mir ein grosses Anliegen, dass wir ein Waldstück bewundern, von dem ich annehmen kann, dass es nicht viele oder sogar gar keine Leute hat. Denn nach meinen Erfahrungen schätzen das meine Begleiter zudem lenkt es ab, wenn wir öfters andere Menschen begrüssen sollen oder uns von ihnen sogar beobachtet fühlen.
Auch der Weg bis zum Wald ist ein wichtiger Bestandteil von dem Tag.
Für mich ist es nämlich das Wichtigste, das ich auf die Bedürfnisse, Themen oder Lebenssituationen meiner Gruppe eingehen kann. Das mache ich intuitiv und vertraue dazu ganz auf meine innere Stimme. Oftmals meditiere ich auch im Vorfeld über meine Gruppe. Da ich weiss, dass alles miteinander verbunden ist, vertraue ich darauf, die notwendigen Informationen zu erhalten. Damit ich jedem meiner Begleiter der Gruppe genau das zu zeigen, sagen, geben, hinweisen kann, was gerade wichtig für sie/ihn ist.
Meistens weiss ich dabei nicht, für wen aus der Gruppe es wichtig ist und warum, aber das ist auch überhaupt nicht notwendig.
Vielleicht braucht jemand; wieder den Überblick, oder die Weitsicht, den Nebel der sich lichtet oder einfach ein Bild das sich zeigt. Dazu machen wir immer wieder einmal eine besondere Übung auf dem Weg.
Beim Waldbaden mit Soulness ist mir sehr wichtig, dass wir während dem wir gehen nicht sprechen. Wenn wir etwas zu sagen haben, halten wir inne oder machen eine Pause. Somit können sich alle in Achtsamkeit auf den Moment konzentrieren. Weiter ist mir wichtig, dass wir keine der Botschaften oder Erkenntnisse die wir erhalten, bewerten. Einfach annehmen wie es ist. Es ist weder gut noch böse, weder richtig noch falsch. Es ist wie es ist und für jeden anders.
Im Wald angekommen, lassen wir alles was uns begegnet auf uns wirken. Bäume, die uns ansprechen oder rufen, Wurzeln die uns faszinieren, Blätter, Farben, Strukturen, Bilder, Einfälle usw.
Mit weiteren Übungen schärfen wir alle unsere Sinne um noch intensiver wahrzunehmen. Ich bin überzeugt, dass jedes Mitglied meiner Gruppe genau auf das stossen oder erkennen wird, was er/sie jetzt gerade braucht. Sei dies, einen Baum zu umarmen um seine Energie zu spüren, oder sich einfach auf den Boden zu legen, um die Bäume oder Wolken zu beobachten und dabei den Klängen des Waldes zu lauschen. Jeder darf das tun, wozu es ihn gerade inspiriert.
Wenn ich den Impuls erhalte, dass sich jemand an einen speziellen Baum oder eine inspirierende Wurzel stellen, legen, lehnen soll, dann gebe ich das an die Person weiter. Für mich spiegelt der Wald und die Natur alle unsere menschlichen Herausforderungen wieder. Seien es Beziehungs-, Kommunikations- oder Familienprobleme. Für alles gibt es in der Natur eine Antwort oder einen Input.
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